Das Wort Metamorphose stammt aus dem Griechischen und bedeutet «Veränderung». Von Metamorphosen spricht man in der Botanik (Pflanzenkunde), der Geologie (Erd- und Gesteinskunde), der Zoologie (Tierkunde) und der Mythologie (der Sagenwelt).

In der Zoologie meint Metamorphose die Umwandlung von einer Larve zum ausgewachsenen Tier, wobei sich die Larve im Aussehen und in ihrer Lebensweise vom erwachsenen Tier unterscheidet, wie zum Beispiel die Kaulquappe vom Frosch.

Mit einer Metamorphose in der Botanik ist gemeint, wenn sich eine Pflanze verändert, z.B. um besser überleben zu könne. So hat der Efeu Kletterwurzeln entwickelt, um sich, wenn nötig, besser ins Sonnenlicht zu strecken.

Die Metamorphose in der Mythologie bezeichnet die Verwandlung einer Gottheit, eines mythischen Wesens, eines Menschen, eines Tieres oder eines Objektes. Häufig verläuft die Verwandlung einer Gottheit oder eines Menschen in ein Tier.

Die Jugendlichen beschäftigten sich mit einem weiter gefassten Begriff der Metamorphose: Im Deutsch verwandelten sie Buchstaben zu Wörtern, respektive Wörter zu Texten. In der Kunst erfuhren sie die Wirkung von Farbveränderungen berühmter Kunstwerke und schufen aus Abfall selbst Kunstwerke.

Die Schülerinnen überlegten sich, wo Metamorphosen stattfinden und stellten diese zeichnerisch dar.